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Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt

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Jahr 2016

12.10.2016

Anhalt

Gelungener Auftritt

Unter dem Motto „Nachhaltige Forstwirtschaft – Denken und Handeln in Generationen“ lud das Betreuungsforstamt Dessau am 24.09.2016 zum wiederholten Male zum  „Tag der offenen Tür“ in die Haideburg ein.

Ein breitgefächertes Publikum nutzt diese Gelegenheit, um sich über Themen zur Forstwirtschaft zu informieren.

In diesem Rahmen wurde der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt  sowie dessen praktizierte Waldbewirtschaftung von unserer Forstinspektoranwärterin Maria Göbel höchst professionell und publikumswirksam präsentiert.

Alle Jahre wieder

 

Wir diskutieren über die Erderwärmung , das Einsammeln von Weltraumschrott ,die Verschmutzung der Weltmeer und retten mit isotonischen Getränken m²weise den Urwald. Alles schön global und ganz weit weg.

 

Dessen ungeachtet nutzen Teile der Bevölkerung mitunter die Gemeinwohlfunktion unserer Wälder schamlos für Müllbeseitigungsaktionen. Maximal der eigene Vorgarten ist für sie noch ein Indikator für ihr Umweltengagement.

 

Bei der Unterstützung zur Müllbereinigung im Stakendorfer Busch kamen, wie bereits in den vergangenen Jahren, Teilnehmer einer AGH – Maßnahme „Rekultivierung; Ordnung; Sauberkeit; Umwelt – und Naturschutz“ zum Einsatz.

 

Die Maßnahme wird gefördert durch das Jobcenter KomBA des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und wird inhaltlich durch die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Anhalt-Bitterfeld begleitet.

 

Es ist eine traurige Realität, dass alljährlich diese Müllsammelaktion durchgeführt werden muss. Nur so kann die Attraktivität des als Erholungsgebiet stark frequentierten Stakendorfer Busch für die Allgemeinheit gewahrt bleiben.

 

Ein 10m³-Container reicht nicht aus, um den Müll eines Jahres abzutransportieren.

 

Das Allerletzte:

 

Bereits kurz nach Beendigung der Sammelaktion ist wieder ein neues altes Sofa im Stakendorfer Busch abgestellt worden.

 

 

12.10.2016

Bodenschutzkalkung im Forstbetrieb Ostharz

(Foto: FB Ostharz)

Harzgerode. Am 10.10. wurden mittels Hubschrauber im Bereich Silberhüttte rund 14 ha Landeswaldfläche gekalkt. Diese Kalkung ist nicht als Düngung sondern als Kompensationsmaßnahme zu verstehen, um die fortschreitende Versauerung des Bodens abzupuffern und das Ökosystem zu stabilisieren. Denn die Emissionen sind in den vergangenen Jahren gestiegen und führen zur einer negativen Beeinträchtigung des Bodens und des Grundwassers.  Dies belegen die lokalen Messdaten der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt und die Ergebnisse der Bodenzustandserhebung.

Es wurden rund 3 Tonnen Naturkalk je Hektar ausgebracht. Das aus Niedersachsen (Scharzfeld) stammende Naturprodukt entfaltet seine Wirkung langsam, sodass sich die Bodenorganismen nachhaltig anpassen können. Unerwünschte Nebenwirkungen sind durch Auslassen von naturschutzrelevanten Waldflächen z.B. Bachtälchen nicht zu erwarten.

Es wird drauf hingewiesen, dass durch die Verwendung von Naturkalk keinerlei Gesundheitsgefahr besteht. Pilze und Beeren können gesammelt und nach gründlichem Waschen verzehrt werden.

Die Kosten der Kalkung betrugen rund 200 Euro pro Hektar und werden vom Landesforstbetrieb selbst getragen. Auch im kommenden Jahr plant der Forstbetrieb Ostharz weitere Waldschutzkalkungen.

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