Kontakt

Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt

Betriebsleitung

Lennéstraße 6

39112 Magdeburg

Telefon:

0391 / 61068- 0

Fax:

0391 / 61068- 151

Email: poststelle@lfb.mlu.sachsen-anhalt.de

 

Forstbetrieb Süd

Übersichtskarte Forstbetrieb Süd

Übersichtskarte FB Süd

 

 

 

 

 

Der LFB kann bei der aktuell hohen Nachfrage nach Wald-Brennholz und bei der momentanen Waldschadenssituation nur ein begrenztes Angebot für lokale Kunden mit Kleinstmengen bereitstellen. Aus rechtlichen (Naturschutz), fachlichen und sicherheitstechnischen Gründen wird Brennholz i.d.R. nur im Winterhalbjahr abgegeben. Die Selbstwerbung von Brennholz in den Waldbeständen bzw. die Vergabe von Holzsammelscheinen ist im Landeswald bis auf Weiteres aus Haftungsgründen (Waldschadenssituation) nur an den Waldwegen und nach der Vorbereitung durch den LFB begrenzt möglich.

 

Im Rahmen der LFB-Wirtschaftsführung werden regionale gewerbliche Brennholzhändler bevorzugt und so weit möglich mit Rohholz versorgt, insofern sollten sich Privatkunden mit Ihren Anfragen vorzugsweise dorthin wenden oder versuchen, Möglichkeiten im wohnortnahen Privat- und Kommunalwald zu erschließen.

 

Der Forstbetrieb Süd

 

Territorial umfasst der Forstbetrieb Süd die Landkreise Mansfeld-Südharz, Saalekreis, den Burgenlandkreis und die Stadt Halle. Nördlich tangiert er den Landkreis Harz.

 

Circa 2/3  der bewirtschaften Landeswaldflächen liegen in relativ kompakter Lage im Bereich des östlichen Unterharzes und der süd-östlichen Vorharzregion. Die restlichen Flächenanteile sind teilweise recht kleinflächig im Süden und Osten des Forstbetriebes verstreut. Bei Höhenlagen von 70 m über NN bis 500 m über NN liegt die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur zwischen 6,5 und 9,0° C. Das Wachstum auf den in der Regel sehr guten Waldstandorten wird durch die geringen jährlichen Niederschlagsmengen von 400 mm bis auskömmlichen 700 mm beschränkt. Seit 2018 zeigt dich ein großes Wasserdefizit im gesamten Forstbetrieb.

 

Der Forstbetrieb Süd ist besonders heftig vom Klimawandel betroffen. Alle Laubhölzer wurden von der Trockenheit 2018 – 2020 schwer geschädigt. Die Fichte ist mittlerweile fast völlig aus dem Betrieb verschwunden.

Absterbende 100 jährige Eichen im Bereich Ziegelroda, August 2021.
Forstbetrieb Süd
Gonnatalstraße 65
06526 Sangerhausen / OT Obersdorf
Telefon: 03464 - 582045 03464 - 582045
Fax: 03464 - 5899930
E-Mail-Adresse:

Forstbetriebsleiter: Holger Koth

Zahlen und Daten des Forstbetriebes Süd

Der Forstbetrieb Süd bewirtschaftet eine Waldfläche von ca. 21.500 ha Landeswald, davon sind ca. 21.000 ha Holzbodenfläche. Alle Reviere sind nach dem PEFC-Standard zertifiziert. Die Reviere Merseburg, Burgenland, Annarode, Zollhaus und Südharz sind zusätzlich nach dem FSC-Standard zertifiziert.

 

Das Waldbild des Forstbetriebes Süd wird durch einen vergleichsweise sehr hohen Anteil verschiedenster Laubbaumarten, die oft in gemischten Beständen nebeneinander wachsen geprägt. Vielerorts ist die Verjüngung zahl- und artenreich. Wirtschaftliche Bedeutung haben insbesondere die Eiche und die Buche, aber auch Ahorn, Birke, Erle, Esche, Hainbuche, Linde und Pappel kommen als Mischbaumarten häufiger vor. Momentan recht seltene Waldbäume wie z. B. die Elsbeere, die Schwarznuss, die Ulme, die Vogelkirsche oder die verschiedenen Wildobstarten sind ebenso vorhanden und erhöhen den ökologischen Wert unseres Waldes erheblich.

 

Beim Nadelholz ist die Fichte nur noch selten vertreten und mit geringeren Anteilen die Lärche und Kiefer, auch die Douglasie soll als ertragreiche Mischbaumart zukünftig mehr Beachtung finden, um Flächenanteile der nicht klimastabilen Fichte zu besetzen.

 

Bezogen auf das Jahr 2018 ist der Durchschnittliche Zuwachs im Forstbetrieb, durch Klimawandelschäden und Zwangsnutzungen von 7,5 Efm/ha/a auf ca. 5,5 Efm/ha/a gesunken. Der Holzvorrat ist von 230 Efm/ha auf ca. 170 Efm/ha gesunken. Die nachhaltig entnehmbare Holzmenge hat sich also erheblich verringert.

 

Das Wirtschaftsergebnis des Forstbetriebs Süd ist zukünftig durch Schadholzaufarbeitung bei allen Baumarten, Aufforstungen, kostenintensiven Verkehrssicherungen und aufwändigen Pflegearbeiten in vielfältig verjüngten Beständen bestimmt.

Der Nadelholzanteil ist insgesamt auf ca. 10 % gesunken,wobei die Fichte noch ca. 1 % ausmacht. Präzise Zahlen werden durch die Bundeswaldinventur 2024 und zukünftige Forsteinrichtungen erhältlich.

Kontaktdaten der Forstreviere

Nr. Revier/ E-Mail Revierleiter Telefon Handy-Nr.
1. Burgenland

Stefan Fahr

03445-230097

0151-20190042

2. Ziegelroda

Adrina Hecht

034461-56170

0172-7538016

3. Lodersleben

Matthias Steinicke

034771-24210

0171-7145197

4. Rothenschirmbach

Kathrin Hummel

-

0174-2115279

5. Annarode

Lutz Listing

034772-31387

0171-4597451

6. Zollhaus

Bernhard Schidda

034775-20420

0171-4597452

7. Südharz

Ronald Henschel

034775-20901

0162-9607521

8. Bodenschwende Thomas Fritz

034775-20222

0174-3745093

9. Schiefergraben

Michael Witticke

039484-8210

0174-3745085

10. Saurasen

Jörg Ehrentraut

034779-90053

0162-9647436

11. Merseburg Viktoria Große - 0173-8572204

 

zum Senden einer E-Mail klicken Sie bitte auf den Reviernamen

Ausbildung zur Revierjägerin/zum Revierjäger

 

Der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Betriebsteil Süd bietet Ausbildungsstellen zur/zum Revierjäger/in an.

Die Aufgaben eines Revierjägers/in sind vielschichtig. Revierjäger/innen entwickeln unter anderem Bejagungskonzepte, regulieren Wildbestände, führen Jagdhunde und informieren die Öffentlichkeit über Jagd und Natur.

Revierjägerinnen und Revierjäger müssen neben der Bewirtschaftung von Wildbeständen, dem Verhüten und bewerten von Wildschäden auch Jagden organisieren, durchführen und planen. Die Haltung, das Führen und Einsetzen von Jagdhunden sind weitere Schwerpunkte der Ausbildung. Die Versorgung, Verwertung und Vermarktung erlegten Wildes und die Gestaltung von Lebensräumen und Jagdrevieren ist ebenfalls Teil der Ausbildung.
Es werden umfangreiche Kenntnisse der ökologischen Zusammenhänge, die Grundlagen der Wildbiologie sowie des Natur- und Artenschutzes und die gesetzlichen Vorschriften erworben. Ein sicherer Umgang und die Handhabung von Jagdwaffen und Jagdgeräten sowie Öffentlichkeitsarbeit und vieles andere mehr werden Teil der Ausbildung sein.

Persönliche Voraussetzungen

  • Realschulabschluss oder Abitur
  • erfolgreich absolvierte Jägerprüfung
  • Führerschein Klasse B (möglichst auch Klasse T)
  • Vorliebe für Arbeiten im Freien
  • Naturverbundenheit
  • ökologisches Verständnis
  • hohes Maß an Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • hohes Engagement
  • Bereitschaft zur Arbeit am Wochenende und in den frühen Morgenstunden sowie späten Abend

Empfehlenswert ist ein Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb!

 

 

Ablauf und Inhalt der Ausbildung

 

 

Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre.

Ausbildungsinhalte:

 

 

 

 

 

1. Ausbildungsjahr:

Schwerpunkt der fachtheoretischen Ausbildung
Berufsschule: Berufsbildende Schule II Northeim (Niedersachsen)
dazu Betriebspraktika in mehreren Praktikumsblöcken in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb

 

2. und 3. Ausbildungsjahr:

Schwerpunkt der berufspraktischen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb; dazu zusätzlich fachtheoretischer Unterricht in Unterrichtsblöcken an der Berufsschule in Northeim.

 

Für das 2. und 3. Ausbildungsjahr muss ein Ausbildungsvertrag mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb für den Beruf Revierjäger abgeschlossen werden.

 

Der Forstbetrieb Süd ist anerkannter Ausbildungsbetrieb für den Beruf des Revierjägers/in.

 

Auswahlverfahren im Forstbetrieb Süd für einen Ausbildungsplatz im Beruf Revierjäger/in

 

Ihre Bewerbung senden Sie an: 

 

Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt

Forstbetrieb Süd

Gonnatalstraße 65

06526 Sangerhausen / OT Obersdorf

 

 

 

 

 

Informationen zur Ausbildung im FB Süd:

Revierjagdmeister Marco Rapp

Telefon: 03464 - 58 20 45

Mobil: 0171 - 4 04 43 21

E-Mail: M. Rapp

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie beim

Angebote des Forstbetriebes

Brennholz

 

Es besteht die Möglichkeit im Forstbetrieb Brennholz selber zu erwerben oder frei Waldstraße zu kaufen. Ansprechpartner sind die jeweils zuständigen Revierleiter. Es werden nur noch max. 15 RM an Kleinkunden abgegeben. Als Voraussetzung zur Brennholzwerbung benötigen Sie einen Befähigungsnachweis im Umgang mit der Motorkettensäge und die dazugehörige Schutzausrüstung bestehend aus:

 

- Helm ( Kombination mit Gehör- und Sichtschutz )

- Schnittschutzhose

- Schnittschutzschuhe

- Schutzhandschuhe

 

Einen Befähigungsnachweis erhalten Sie unter anderem in den Lehrgängen des Forstlichen Bildungszentrums Sachsen-Anhalts (FBZ).

Aktuelle Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender des FBZs unter folgendem Link:

Wild

 

Wild aus dem Forstbetriebsbereich kann auf Anfrage als ganze Stücke in Decke/ Schwarte über den Forstbetrieb erworben werden. Bei Schwarzwild erfolgt die Abgabe nur an kundige Personen nach EU-Recht VO (EG) 853 / 2004.

 

 

Bereits zerwirktes und portioniertes Wildfleisch der Region erhalten Sie bei unseren Großabnehmern unter folgenden Links: 

Jagdmöglichkeiten

Der klimawandelbedingte Waldumbau ist die große forstliche Herausforderung unserer Zeit. Dem Wildtier- und Jagdmanagement kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Im FB Süd werden die hier rein waldbaulich orientierten Zielvorgaben konsequent umgesetzt. Die fachliche Verantwortung für die Umsetzung eines effizienten Jagdmanagements trägt der Betriebsleiter gemeinsam mit seinem Mitarbeiterteam.

 

Um die anspruchsvollen Ziele der Waldverjüngung zu erreichen, bietet der FB Süd außenstehenden Jägern die Möglichkeit, sich an der Jagdausübung zu beteiligen. Neben der Teilnahme an Gesellschaftsjagden gibt es auch die Möglichkeit, durch verschiedene Formen von Jagderlaubnisscheinen im Rahmen der Ansitzjagd, im FB Süd mitzuwirken. Gezielte Jagd auf Trophähenträger wird vom Betrieb klar abgelehnt. Hauptziel ist eine auf die Waldverjüngung ausgerichtete, professionalisierte Jagd, bei geringen Wilddichten.

 

Im Forstbetrieb Süd wird ein Modell der Intervalljagd praktiziert, in welchem sich Phasen intensiver Jagdausübung mit Phasen der völligen Jagdruhe abwechseln. Die Ausgabe eines klassischen Begehungsscheines wird nicht mehr praktiziert. Die Jagenden sind im ganzen Revier im Einsatz und besitzen keine personenbezogenen Pirschbezirke mehr.  Die jagdlichen Aktivitäten konzentrieren sich zum überwiegenden Teil auf Verjüngungsschwerpunkte und werden hauptsächlich in Form von Gruppenansitzen umgesetzt. Außerhalb der Jagdblöcke wird die Jagd auf alle Wildarten komplett eingestellt, selbst ein Befahren des Waldes ist dann nicht erwünscht.

 

Neben einem klassischen Jagderlaubnisschein für ein Jahr, kann ein 8 – Wochen Jagdschein, für die Teilnahme an den Intervalljagdblöcken, bezogen werden.

 

Bei Fragen zum Thema Jagd wenden Sie sich gerne an unseren Revierjäger Herrn Rapp:

Telefon: 03464 - 58 20 45

Mobil: 0171 - 4 04 43 21

E-Mail: M. Rapp

Aktuelles

Sie suchen einen älteren Beitrag aus dem Forstbetrieb Süd ?

 

Hier geht es zum Archiv.

Impressionen aus dem Forstbetrieb Süd

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt

Anrufen

E-Mail

Anfahrt