Kontakt

Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt

Betriebsleitung

Lennéstraße 6

39112 Magdeburg

Telefon:

0391 / 61068- 0

Fax:

0391 / 61068- 151

Email: poststelle@lfb.mlu.sachsen-anhalt.de

 

Malbuch unsere Vögel
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Zum Wachstum eingeführter Baumarten in Baden-Württemberg
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Habitatbaumgruppen – Kosten und Arbeitssicherheit
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LWF-Merkblatt Nr. 37 – Freisaaten im Wald
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Jahrbuch Wald und Holz 2016
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Forstbetrieb Süd

Übersichtskarte Forstbetrieb Süd

Übersichtskarte FB Süd

Territorial umfasst der Forstbetrieb Süd die Landkreise Mansfeld-Südharz, Saalekreis, den Burgenlandkreis und die Stadt Halle. Nördlich tangiert er den Landkreis Harz.

Circa 2/3  der bewirtschaften Landeswaldflächen liegen in relativ kompakter Lage im Bereich des östlichen Unterharzes und der süd-östlichen Vorharzregion. Die restlichen Flächenanteile sind teilweise recht kleinflächig im Süden und Osten des Forstbetriebes verstreut. Bei Höhenlagen von 70 m über NN bis 500 m über NN liegt die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur zwischen 6,5 und 9,0° C. Das Wachstum auf den in der Regel sehr guten Waldstandorten wird durch die teilweise geringen jährlichen Niederschlagsmengen von 400 mm bis auskömmlichen 700 mm beschränkt.

Forstbetrieb Süd
Gonnatalstraße 65
06526 Sangerhausen / OT Obersdorf
Telefon: 03464 - 582045 03464 - 582045
Fax: 03464 - 5899930
E-Mail-Adresse:

Forstbetriebsleiter: Holger Koth

Zahlen und Daten des Forstbetriebes Süd

Der Forstbetrieb Süd bewirtschaftet eine Waldfläche von ca. 21.500 ha Landeswald, davon sind ca. 21.000 ha Holzbodenfläche. Bei einem Durchschnittlichen Zuwachs von 7,5 Erntefestmeter pro Hektar und Jahr (Efm/ha/a) und einem Holzvorrat von 230 Efm/ha werden jährlich etwa 5,7 Efm/ha Holz geerntet. Dabei erwirtschaftet der Landesforstbetrieb Süd etwa 4,5 Mio. Euro pro Jahr.

Das Waldbild des Forstbetriebes Süd wird durch einen vergleichsweise sehr hohen Anteil verschiedenster Laubbaumarten, die oft in gemischten Beständen nebeneinander wachsen geprägt. Wirtschaftliche Bedeutung haben insbesondere die Eiche und die Buche, aber auch Ahorn, Birke, Erle, Esche, Hainbuche, Linde und Pappel kommen als Mischbaumarten häufiger vor. Momentan recht seltene Waldbäume wie z. B. die Elsbeere, die Schwarznuss, die Ulme, die Vogelkirsche oder die verschiedenen Wildobstarten sind ebenso vorhanden und erhöhen den ökologischen Wert unseres Waldes erheblich.

Beim Nadelholz ist vor allem die Fichte und mit geringeren Anteilen die Lärche und Kiefer vertreten, auch die Douglasie soll als ertragreiche Mischbaumart zukünftig mehr Beachtung finden, und Flächenanteile der teilweise sehr labilen Fichte besetzen.
 

Kontaktdaten der Forstreviere

Nr. Revier/ E-Mail Revierleiter Telefon Handy-Nr.
1. Burgenland

Stefan Fahr

03445-230097

0151-20190042

2. Ziegelroda

Adrina Hecht

034461-56170

0172-7538016

3. Lodersleben

Matthias Steinicke

034771-24210

0171-7145197

4. Rothenschirmbach

Manfred Kallmeier

034776-20287

0171-7145203

5. Annarode

Lutz Listing

034772-31378

0171-4597451

6. Zollhaus

Bernhard Schidda

034775-20420

0171-4597452

7. Südharz

Hans-Peter Pursche

034775-20901

0162-9647435

8. Bodenschwende

Norbert Fürstenberg

034775-20222

0174-3745093

9. Schiefergraben

Michael Witticke

039484-8210

0174-3745085

10. Saurasen

Jörg Ehrentraut

034779-90053

0162-9647436

zum Senden einer E-Mail klicken Sie bitte auf den Reviernamen

Angebote des Forstbetriebes

Brennholz

 

Es besteht die Möglichkeit im Forstbetrieb Brennholz selber zu erwerben oder frei Waldstraße zu kaufen. Ansprechpartner sind die jeweils zuständigen Revierleiter. Als Voraussetzung zur Brennholzwerbung benötigen Sie einen Befähigungsnachweis im Umgang mit der Motorkettensäge und die dazugehörige Schutzausrüstung bestehend aus:

 

- Helm ( Kombination mit Gehör- und Sichtschutz )

- Schnittschutzhose

- Schnittschutzschuhe

- Schutzhandschuhe

 

Einen Befähigungsnachweis erhalten Sie unter anderem in den Lehrgängen des Forstlichen Bildungszentrums Sachsen-Anhalts (FBZ).

Aktuelle Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender des FBZs unter folgendem Link:

Wild

 

Wild aus dem Forstamtsbereich kann auf Anfrage als ganze Stücke in Decke/ Schwarte über den Forstbetrieb erworben werden. Bei Schwarzwild erfolgt die Abgabe nur an kundige Personen nach EU-Recht VO (EG) 853 / 2004.

 

 

Bereits zerwirktes und portioniertes Wildfleisch der Region erhalten Sie bei unseren Großabnehmern unter folgenden Links: 

Jagdmöglichkeiten

Bewegungsjagden

Die waldgerechte Bejagung der Schalenwildbestände ist neben einer ausreichenden Holznutzung die zweite wesentliche Voraussetzung für das natürliche Gedeihen unserer Wälder. Verbiss- und Schälschäden durch überhöhte Wildbestände können die waldbaulichen Ziele eines Forstbetriebes erheblich gefährden. Ziel unseres Jagdbetriebes ist es deshalb, dass die Haupt- und Mischbaumarten in ausreichender Anzahl unbeschadet ohne zusätzlichen Wildschutz aufwachsen können. Dam- und Muffelwild kommt nur in einigen Bereichen als Wechselwild vor.

Neben den hiesigen 230 Jägern, die über ein- oder dreijährige Begehscheine ein Jagdausübungsrecht haben, wird der notwendige Wildabschuss über zusätzliche Jagdgäste und die herbstlichen Gesellschaftsjagden organisiert. Da eine Wildbewirtschaftung nur auf möglichst großen Flächen sinnvoll machbar ist, ist der Forstbetrieb Süd in allen regionalen Hegegemeinschaften vertreten, um so auch über die eigenen Jagdgrenzen hinaus für die waldbaulichen und jagdlichen Ziele zu werben. Schmackhaftes und gesundes Wildfleisch (in ganzen Stücken, mit Decke) können Sie auf Anfrage gerne bestellen.

 

Bei Fragen zum Thema Jagd wenden Sie sich gerne an unseren Revierjäger Herrn Rapp:

Telefon: 03464 - 58 20 45

Mobil: 0171 - 4 04 43 21

E-Mail: M. Rapp

Aktuelles

26.10.2016

 

Im Ziegelrodaer Forst beginnt die Waldpflege

 

Im Herbst und Winter gehen Menschen, Tiere und Pflanzen in den Ruhemodus über. Anders in unseren Wäldern: jetzt beginnt die Hochsaison - der Holzeinschlag! Revierleiterin Adrina Hecht zeigt welche Arbeiten jetzt auf unsere Waldarbeiter und Förster zukommt.

 

Der Beitrag des MDR vom 26.10.2016 zeigte die Arbeiten der Waldarbeiter und Förster im Winter.

 

17.10.2016

 

Anhaltend langer Sommer und Spätsommer haben die Bäume stark geschädigt

 

Die Bäume in unseren Wäldern sind derzeit stark vom langen trockenen Sommer gezeichnet. Während wir Menschen uns über die sonnige Periode im Jahr besonders freuen konnten, hat diese lange Trockenheit die Bäume unserer Wälder stark geschädigt.

 

Einen ausführlichen Artikel finden Sie hier:

 

>> MITTELDEUTSCHE ZEITUNG <<.

16.10.2016

 

Borkenkäfer im Zeitzer Forst

 

Durch den langen trockenen Sommer konnte der Borkenkäfer in diesem Jahr wieder bis zu drei Generationen  entwickeln. Dies sorgt nun dafür, dass im Zeitzer Forst etwa 1.500 Fichten gefällt werden mussten.

 

Einen ausführlichen Artikel finden Sie auf der Seite der >> MZ <<.

16.10.2016

Time to say GOODBYE!

 

Nicole Müller am Gerät - sie verlässt uns leider auch noch zur Unzeit, gerade die nächsten vier Monate bringen die absolute Arbeitsspitze an diesem Arbeitsplatz (Foto: H. Koth)

Ein häufiger Jagdgast hier, erfolgreicher Unternehmer im Ruhestand, brachte es vor einiger Zeit auf den Punkt: „Also ihre Jagden im FB Süd sind ja oft ganz gut, aber ihre Frau Müller am Telefon, die ist immer Spitze! Wohl dem, der solche Mitarbeiter hat.“

 

Ja, zu dem Zeitpunkt waren wir wirklich noch froh, unsere Frau Nicole Müller hier zu haben, die seit dreieinhalb Jahren eine ATZ-Ruhephasen-Stelle ersatzweise besetzte. Mit großem Engagement hatte sie sich den forstlichen Spezialitäten angenommen, als fachlich unvorbelasteter Seiteneinsteiger für manchen Lacher gesorgt und uns allen aber auch aufgezeigt, welchen Tunnelblick „jahrzehntelange Erfahrungen“ mit sich bringen kann. Obwohl die Stelle inzwischen regulär frei wurde, eine Besetzung unzweifelhaft notwendig ist, war es dem LFB nicht möglich, der inzwischen bestens eingearbeiteten Kollegin eine Perspektive zu bieten. Im Gegensatz zu manch klassischen Förstern hatte sich Frau Müller aber genügend berufliche Flexibilität bewahrt und so nutze sie jetzt eine gebotene Chance, sich erfolgreich auf eine Bürostelle bei der Schulverwaltung zu bewerben. Zum 15. Oktober 2016 hat sie gekündigt und den FB Süd verlassen.

Es ist nicht aber nur das Loch, das dieser Wechsel in unsere ohnehin löchrige Personaldecke reißt, es wird auch ein Verlust im Team sein. Frau Müller, unser Küken, brachte immer eine ungezwungene Stimmung ins Büro und an den Pausentisch, die (angehenden) Omas und Opas lauschten begeistert wie belustigt den Berichten über ihre beiden kleinen Jungs. Wir wussten immer, welcher Trend jetzt gerade in ist, wozu Smartphones auch sonst noch zu gebrauchen sind, welche Probleme  die junge Generation bewegt. Zukünftig sind wir „alten Hasen“ jetzt wieder unter uns, werden beim gemeinsamen Frühstück erörtern, wie ungerecht die Rentenpolitik ist, welche Knieprothesen am besten sind, wo es gerade Rabattaktionen für Gebissreiniger gibt und dass früher – als wir noch jung und hübsch waren - sowieso alles viel besser war.

 

Die Mitarbeiter des FB Süd bedanken sich jedenfalls bei Nicole Müller für die Jahre angenehmer Zusammenarbeit und wünschen alles Gute  im neuen Job.

 

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Impressionen aus dem Forstbetrieb Süd

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